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Arubas Bevölkerung enthält eine bunte Mischung von Menschen aus Südamerika und Europa, dem Fernen Osten und anderen karibischen Inseln. All' diese verschiedenen Einwanderer haben ihre eigenen Sitten und Gebräuche mit nach Aruba gebracht, und das ist es, was die Kultur der Insel so einzigartig macht.
Wenn man durch Aruba reist, sieht man immer viele Hausfrauen, die die unbefestigten Höfe fegen, um sie von Insekten freizuhalten, die sonst in die Häuser gelangen könnten. Diese Tradition geht auf einen alten indianischen Brauch zurück.
Manche Arubaner glauben, dass man ein Gebäude stets durch dieselbe Tür verlassen sollte, durch die man es betreten hat.
Nach wie vor unbekannt sind die Ursprünge der Sitte, einen Strohbesen verkehrt herum an eine Außenwand zu stellen, um einen ungebetenen Gast loszuwerden. Angeblich funktioniert dies tatsächlich...
Eine rote Schleife, die über den Eingang gehängt wird, soll ein Haus oder ein Geschäft vor bösen Geistern schützen. Neugeborenen und Kleinkindern hängt man eine Kette aus roten und schwarzen Samenkörnern um den Hals, um den bösen Blick von ihnen fernzuhalten.
Das Gel der Aloepflanze wird traditionell zur Heilung von Verbrennungen und Schnittwunden benutzt. Ein volkstümliches und häufig verwendetes Heilmittel gegen Magenschmerzen ist ein Tee, der aus einer Art kalifornischem Salbei namens Basora pretu (schwarzer Besen) gebraut wird. Pharmazeutische Unternehmen bieten auch Mittel in Tabletten- oder flüssiger Form an, die auf den heilsamen Eigenschaften dieser Pflanze beruhen.
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