|
Arubas erste Bewohner waren Caquetios-Indianer vom Stamme der Arawak. Fragmente der ältesten bekannten Indianersiedlungen und auch die Symbole in den Kalksteinhöhlen von Fontein, Ayo und anderswo werden auf das Jahr 1000 v.u.Z. geschätzt. Überreste von Töpfereigegenständen aus dieser Zeit kann man im Archäologischen Museum bestaunen.
Einige Jahrhunderte später setzten die ersten Europäer Fuß auf Aruba. Es wird davon ausgegangen, dass der spanische Entdecker Alonso de Ojeda um das Jahr 1499 nach Aruba gelangte. Die Spanier verschifften die Indianer nach Santo Domingo in der Dominikanischen Republik, wo sie im Kupferbergbau arbeiten mussten.
Im Jahre 1636, fast auf dem Höhepunkt des achtzig Jahre währenden Krieges zwischen Spanien und den Niederlanden, eroberten die Niederländer Aruba und behielten die Insel für beinahe zwei Jahrhunderte. 1805, während der Napoleonischen Kriege gewann England kurzzeitig die Kontrolle über Aruba, gaben die Insel jedoch im Jahr 1816 an die Niederlande zurück. Aruba gehört auch heute noch zum Königreich der Niederlande, besitzt jedoch inzwischen einen besonderen autonomen Status.
|